Leben im Wohnmobil: Die Kosten.

Leben im Wohnmobil: Die Kosten.

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit wir in den Horst gezogen sind.
Zeit für eine Bestandsaufnahme. Zeit für Zahlen, Daten und Fakten.

Nach zehn Monaten Spanien und sechs Monaten Griechenland haben wir einen ganz guten Überblick über unsere Ausgaben bekommen.

Der Blick von oben auf unser Zuhause.

Der Blick von oben auf unser Zuhause.

Kosten für das Leben im Wohnmobil

Unser allererster Streckenabschnitt hat uns im September 2015 in die Schweiz geführt. Danach ging es über Frankreichs Landstraßen mautfrei nach Spanien. Da wir genug Zeit haben, können wir mautpflichtige Autobahnen ruhig links liegen lassen.

Klarer Vorteil von Horst:
Da er eine H-Zulassung hat und über 3,5t wiegt, gilt er in der Schweiz als Veteranenfahrzeug und ist von der Schwerlastkraftabgabe befreit. Wir zahlen dort also keine Maut.

Mautfrei durch die Schweiz

Mautfrei durch die Schweiz

Unsere Kosten rund um Horst

Das, was ich euch an Kosten nenne, lässt sich natürlich nicht auf jeden übertragen. Der eine fährt mehr, der andere weniger. Manche stehen lieber auf kostenpflichtigen Stellplätzen, wir stehen lieber frei.
Daher sind unsere Ausgaben nur ein grober Überblick.

Wohnmobil am See

Wir sind gerne alleine

Sprit:
Seit wir aufgebrochen sind, sind wir 21.500 km gefahren.
Da wir viel in den Bergen umherdüsen, hebt das den Spritverbrauch natürlich an.
Pro Monat: 200€

Gas:
Wir kochen und heizen über Gas. Da es im Winter sowohl in Spanien als auch in Griechenland arschkalt werden kann, lagen die Ausgaben dafür höher als im Sommer. In Griechenland haben wir von Dezember bis Februar ungefähr eine Flasche pro Woche benötigt.

  • Spanien:
    Eine Gasflasche Propan mit 11 kg kostet um die 13€.
  • Griechenland:
    Eine Gasflasche mit 10 kg kostet zwischen 16€ und 18€.

Pro Monat sind das durchschnittlich ca. 25€

Versicherung und Steuern:
Da Horst ein Oldtimerfahrzeug ist, zahlen wir für ihn an Steuern 190€.
Die Versicherung kostet uns 350€.

Joggen in dieser Landschaft - unbezahlbar!

Joggen in dieser Landschaft – unbezahlbar!

Arbeiten unterwegs – Das Internet

In Spanien haben wir uns für die Satelliten-Lösung entschieden, um auch an den abgelegensten Stellen arbeiten zu können.
10G kosten bei der Firma Satinternet 35,90€.
Dort ist es so, dass es verschiedene Zonen gibt. Für jeden Wechsel zahlt man 25€.

Auf unserer Reise von Nord-nach Südspanien haben wir ca. dreimal die Zone gewechselt (einmal pro Monat)
In Andalusien waren wir vier Monaten in der gleichen Zone und haben uns die 25€ gespart. Das langsames Reisen hat sich also ausgezahlt, nicht nur in Bezug auf die Internetkosten.

Da wir in Griechenland kein Sat-Internet nutzen können, greifen wir hier auf die SIM-Variante zurück.
Bei Vodafone zahlen wir 10€ für 8GB und kommen somit auf Kosten von 20€/Monat.

Das Telefonieren halte ich möglichst gering und nutze möglichst oft skype.
Monatliche Telefonkosten: ca. 15€.

Der Satelliten-Horst

Der Satelliten-Horst

Essen und sonstige Ausgaben

Nur, weil wir im Bus leben, bedeutet das nicht, dass wir uns beim Essen einschränken.

Wir frühstücken gerne ausgiebig mit Brot, Saft, Kaffee und allem, was dazugehört.
Oder es gibt Müsli mit frischem Obst und manchmal macht Steve morgens seine berühmten Pfannkuchen.

Vom Meister-Pfannkuchenbäcker persönlich!

Vom Meister-Pfannkuchenbäcker persönlich!

Warmes Essen gibt es abends, da das am besten in unseren Tagesablauf passt. Als Vegetarierin habe ich immer viel frisches Obst und Gemüse an Bord.
Am liebsten koche ich etwas mit Reis, Nudeln, Couscous oder Kartoffeln, aber gelegentlich gibt es auch Gerichte mit Hafer oder Hirse.

Zu den Kochrezepten

Kartoffel-Paprika-Käse-Eintopf

Kartoffel-Paprika-Käse-Eintopf

Ausgaben für das Essen:
Mit Lebensmitteln und Drogerieartikel kommen wir monatlich auf ca. 500€.
Darin ist alles enthalten, von Taschentüchern über Klopapier, Getränke und Lebensmitteln.

In Griechenland sind die Preise für Lebensmittel teilweise recht hoch, vor allem für Sachen wie Kaffee, Bier, Wein und Milchprodukte. Auch Drogerieartikel gehen hier echt ins Geld.

Dafür kann man hervorragend frisches Obst und Gemüse auf den Wochenmärkten einkaufen. Dort gibt es auch Honig, Bergtees und andere Leckereien.

In Spanien haben wir uns auch am liebsten frisch vom Markt versorgt. Hier findest du unsere vielen Einkaufstipps für Spanien.

Ein Markt in Katalonien

Ein Markt in Katalonien

Mit meinen langen Haaren gehe ich ungefähr alle fünf Monate zum Friseur und lasse die Spitzen schneiden. Dafür habe ich in Spanien 16€ und in Griechenland gezahlt. Steve kommt mangels Haare günstiger weg.

Einmal ohne, einmal mit Haare

Einmal ohne, einmal mit Haare

Wäsche:
In Spanien haben wir die Wäsche in öffentlichen Waschsalons gewaschen, von denen man eigentlich in jeder größeren Stadt einen findet. Pro Monat sind wir inklusive Trocknen auf ca. 20€ gekommen.

In Griechenland gibt es kaum bis gar keine Waschsalons, in denen man selber waschen kann. Somit mussten wir notgedrungen häufiger auf Campingplätze gehen, da ich auf Dauer nicht per Hand waschen möchte.
Die Kosten pro Monat lagen deshalb bei ca. 30€, inklusive Übernachtung.

Da ist was zusammen gekommen

Da ist was zusammen gekommen

Versicherungen:
Wir haben eine langfriste Auslands Krankenversicherung* bei Hanse Merkur abgeschlossen. Die Kosten dafür liegen bei 89€ pro Person, macht zusammen 178€.

Und dann haben wir natürlich noch die anderen Versicherungen wie eine Privathaftpflicht oder Hundehaftpflicht.

Kein Coffee2Go, sondern ruhiger Kaffeegenuss

Kein Coffee2Go, sondern ruhiger Kaffeegenuss

Hunde

Luna, Jule und Merle verfressen zusammen pro Monat ca. 60€ plus den einen oder anderen Pfannkuchen.
Da ich wert auf gutes Futter* lege, bestelle ich es im Internet und lasse es postlagernd zu einer Postfiliale oder einem Campingplatz senden.

Positiv:
In Spanien bekommt man in vielen Metzgereien kostenfrei oder gegen geringes Geld Fleischreste für seine Hunde.

Was ist jetzt anders als in der Wohnung?

Dadurch, dass wir meistens eine Woche lang autark stehen, kommen wir gar nicht in Versuchung, etwas zu kaufen. Wo denn auch?

Wenn wir zum Einkaufen fahren, stehen alltägliche Dinge auf dem Plan. Shoppen hat mir vorher schon keinen Spaß gemacht und jetzt genauso wenig. Allerdings gönnen wir uns bei unseren Dorf- oder Stadtausflügen gerne mal etwas vom Bäcker oder gehen eine Kleinigkeit essen.

Leckere Tapas in Katalonien.

Leckere Tapas in Katalonien.

Durch den begrenzten Raum im Bus bekommen Dinge, die wir dabei haben, eine andere Bedeutung. Wir fragen uns viel intensiver, ob wir es wirklich benötigen anstatt einfach etwas anzuschaffen.

Deshalb kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich durch das Leben im Bus weniger Geld ausgebe.

Und so kommen wir zusammen monatlich ungefähr auf diese Gesamtsumme: 1100 – 1200 Euro.

  • Ausgaben rund um Horst (Steuer, Versicherung, Benzin, Öl): ca. 300 Euro
  • Krankenversicherung: 178 Euro
  • Internet und Telefonieren: maximal 40€.
  • Hunde: 60€
  • Lebenshaltungskosten: 500 Euro
  • Wäsche: 25 Euro

Ja, so lässt es sich gut leben!

Wohin der Weg uns führt? Keine Ahnung.

Wohin der Weg uns führt? Keine Ahnung.

Welche Erfahrungen hast du mit den Kosten für das Leben im Wohnmobil gemacht? 

 

*Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link

54 Kommentare

  1. Hallo. Ein super interessanter Artikel. Wir wälzen auf dem Boot auch immer die Zahlen und es ist interessant zu sehen, was ihr ausgebt und vor allen Dingen für was. Das ist schon ziemlich vergleichbar. Wir kommen auf ca. 1.500 Euro pro Monat… da sind dann aber auch manchmal Kosten für Marina und Co. drin (manchmal können es dann schon mal 2.000 Euro werden). Und ich glaube, dass die “Maintenance” für das Boot vielleicht ein wenig höher ist. Klasse. Habe ich mit super viel Interesse gelesen. Wie auch alle anderen posts von dir. ;-). Liebe Grüße aus Portimao, Kosta

    • Hola Kosta,
      stimmt, bei euch fallen natürlich noch ein paar andere Dinge durch das Boot an als bei uns. Aber ansonsten liegen unsere Zahlen ja nicht wirklich weit auseinander – super :-)
      Hasta luego aus Málaga und Danke für dein liebes Feedback,
      Nima

  2. Hallo ihr zwei, ja auf die 1000€ kommen wir auch an fixen Kosten. Mal ein wenig mehr, mal weniger.

    Aber das Satelliteninternet finde ich interessant. Wie seid ihr damit zufrieden? Wie zuverlässig ist der Empfang?

    Liebe Grüße
    Gabriele

    • Hallo Gabriele,
      ja, die Ausgaben schwanken natürlich immer ein wenig. Heute hat sich Horst zum Beispiel spontan dazu entschieden, seinen Auspuff abzuwerfen und schon waren 30€ für einen Reparatur notwendig.

      Mit den Sat-Internet sind wir mehr als zufrieden. Wenn die Schüssel einmal ausgerichtet ist (Steves Job), dann funktioniert es super. Ich kann ganz normal arbeiten, skypen, was auch immer. Als Einschränkung ist aus unserer Sicht zu nennen, dass die Schüssel viel Platz wegnimmt, den wir zum Glück im Horst haben. Wer nur ein kleines WoMo hat, bei dem kann es evtl. eng werden (wenn die Schüssel nicht fest installiert ist).
      Ich drehe demnächst mal ein Video, wenn Steve das Teil aufbaut!

      Liebe Grüße
      Nima

  3. Wieder ein super Artikel. Eure Kalkulation und auch das Drumherum kann ich bestätigen. Kann jedem nur zum Überwintern in Spanien raten. Oder vielleicht besser nicht. Dann gibt es keine ruhigen Stellplätze mehr!
    Aber Gott sei dank möchten viele zwar so leben, aber kaum jemand hat den Mut dazu. Ich hoffe mir bleibt das erhalten und ich bin auch bald wieder unterwegs. Mit einem eigenen Haus kommt leider noch einiges Extra dazu…
    Viele Grüße aus Franken
    Volker

    • Hey Volker,
      schön, dass du das mit den Kosten auch so erlebst. Nach oben kann man die Ausgaben natürlich immer hochschrauben, aber nach unten wird es irgendwann schwer.
      Mit dem Schnitt sind wir echt zufrieden :-)
      Und ich bin mir sicher, dass du in Zukunft auch wieder auf der Straße anzutreffen bist! Immer nach Lösungen schauen, dann wird das schon :-)

      Liebe Grüße
      Nima

  4. Hi Nima,

    super interessanter Artikel. Bei 500 € pro Nase unterbietest du ja sogar noch den Flocutus in Asien ;)

    Und ich finde es super wichtig und gut, dass ihr gar nicht erst anfangt, beim Essen rumzuknapsen, sondern es euch gutgehen lasst – wie ich es ja live kosten und erleben durfte :)

    Ganz liebe Grüße aus dem Allgäuer Neuschnee
    Mischa

    • Hey Mischa,
      Steve sieht zwar so aus, als würde er nix zu essen bekommen, aber dem ist ja nicht so ;-)

      Und man sieht, dass es sich auch in Europa gut und günstig ortsunabhängig leben lässt!
      Liebe Grüße zurück aus der andalusischen Frühlingssonne ;-)
      Nima

    • Haha Mischa, das ist auch gut so, dass wir unterboten werden. Wir wollen diesen Sommer 5 Monate im Camper durch Südeuropa und Nimas Kosten finde ich sehr beruhigend.

      Habe mir schon Sorgen gemacht über das teure Europa ;)

      • Teurer geht immer ;-)
        Portugal soll nochmal um einiges günstiger als Spanien sein. Wenn wir dort eine mal ein paar Wochen sein sollten, überprüfe ich unsere Ausgaben nochmal.
        Euch viel Spaß :-)
        Liebe Grüße
        Nima

  5. Hallo – das klingt ja spannend. Ihr habt euch also in D abgemeldet. Keine Krankenkasse, keine Steuern – null Kosten??? Die Langzeitkrankenversicherung gilt wie lange?

    Alles Gute aus der Schweiz.

    Birgit

    • Hallo Birgit,
      wir sind noch immer in Deutschland gemeldet (bei unseren Eltern), aber durch die Lagzeitauslandsversicherung konnten wir die gestezliche Kasse kündigen.
      Die Langzeitversicherung kann man für 5 Jahre abschließen.
      Steuern zahle ich für meine freiberufliche Tätigkeit schon in Deutschland, aber das habe ich als Ausgaben nicht aufgeführt, weil das ja eine sehr individuelle Geschichte ist :-)
      Liebe Grüße
      Nima

  6. Hola Nima,
    interessante Aufstellung! Zahlen schwarz auf weiß geben Transparenz und zeigen, wie viel man tatsächlich braucht. Durch die gesparte Miete fällt in jedem Fall ein ordentlicher Batzen weg. Die Krankenversicherung finde ich auch sehr günstig und gar nicht so viel höher als unsere für die 3 Monate, hätte gedacht das ist bei 5 Jahren deutlich höher. Übrigens sehen die Pfannkuchen echt himmlisch aus :-)

    • Hey Stefanie,
      ja, die Miete macht wirklich eine ziemliche Summe aus.Mit der Hanse Merkur bin ich bisher auch zufrieden. Die hatte ich früher schon einmal und als ich sie vorzeitig aufgelöst habe, war das überhaupt kein Problem.
      Mal sehen, wie lange ich sie dieses Mal brauche ;-)
      Liebe Grüße
      Nima

      P.S. Das mit den Pfannkuchen gebe ich an den Koch gerne weiter :-)

  7. Hallo, diese Langzeitauslandsversicherung finde ich auf der Seite von Hanse Merkur nicht. Kostet das 89 Euro pro Monat oder pro Jahr?
    LG Norbert

  8. Hallo Nima,

    danke für den Artikel. Interessant zu sehen, was es kostet in Europa im Wohnmobil zu leben, Als wir für längere Zeit in Malawi am Cape Maclear verweilt haben, waren unsere Ausgaben vor Ort nur 500 Euro/Monat zu zweit: http://www.runterwegs.de/digitale-nomaden-lebenshaltungskosten/ (Da sind wir allerdings so gut wie gar nicht gefahren, hatten also keine Spritkosten). Auf der gesamten Transafrika-Reise von Ägypten bis Südafrika haben wir im Durchschnitt 1000 Euro/Monat zu zweit gebraucht .

    Eine Auslandskrankenversicherung bis zu 5 Jahren gibt es übrigens auch über STA Travel (Versicherungsträger ist auch die Hanse Merkur mit ähnlichen Versicherungsbedingungen). Da haben wir pro Person nur 40 €/Monat gezahlt, allerdings muss man den gesamten Betrag im Voraus bezahlen und kann nicht monatlich zahlen wie bei der Hanse.

    Liebe Grüße,
    Verena & Patrick

    • Hey, hallo ihr beiden :-)
      Danke für euren Link, der ist auf jeden Fall interessant für mich und andere.
      Das mit der STA Travel wusste ich gar nicht. Da werde ich mich u.U. nochmal schlau machen!

      Sonnige Grüße
      Nima

  9. Mit euch würde ich gerne mal einen Kontakt aufbauen, wenn ihr mögt.
    Lieben Gruß
    René Kunert
    015231827257

  10. Hallo,
    ich lese hin und wieder bei euch mit, neidvoll…
    Wir sind auch Wohnmobilisten, aber nur “herkömmlich” ;-). Also manchmal an Wochenende unterwegs und natürlich die “großen” Urlaube.
    Danke für die doch sehr detaillierte Kostenaufstellung, so kann man sehen, was auf einen zukommt.
    Alles Gute für euch und Grüße aus Leipzig,
    Heiko

  11. Hallo Nima,

    das ist wirklich eine interessante Aufstellung, vielen Dank dafür! Als ich damals in Brasilien rumgetourt bin, hatte ich definitiv mehr monatliche Ausgaben – brauchte allerdings auch noch Geld für die Unterbringung und leistete mir hier und da auch noch eine Tour.

    Finde es gut, dass Ihr nicht am Essen spart. Mich würde ja hier mal ein paar Rezeptideen von Dir interessieren. Wenn wir mit dem Camper unterwegs sind, fallen mir irgendwie nur Nudelgerichte ein :D

    • Hola Bianca,
      ich bin beim Kochen ziemlich ergebnisorientiert: Es muss schnell und einfach gehen! ;-)
      Obwohl Nudeln auch zu meinen Lieblingszutaten gehören, habe ich schon noch andere Rezepte im Gepäck. Die stelle ich gerne mal in einem Beitrag zusammen :-)
      Liebe Grüße
      Nima

  12. Na endlich mal jemand, der richtige Zahlen auftischt. Danke dafür!!
    Auch dass man sein Leben genau wie vorher weiterleben kann, sprich auch auf Reisen vegetarisch weiterleben oder seine Hunde überall mit hinnehmen kann, klingt hervorragend.
    Ich baue auch gerade einen VW Transporter um in einen Camper. Komplett drin wohnen werde ich nicht, aber eine einmonatige Tour im Sommer ist schon in Planung (Südfrankreich/Nordspanien) und natürlich etliche Festivals und normale Urlaube.
    Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Spaß und Zufriedenheit!!

    • Dankeschön :-) Ich plane gerade auch einen Artikel über das vegetarische Leben in Spanien, was nicht immer einfach ist …
      Liebe Grüße und dir einen tollen Trip
      Nima

  13. Hallo Nima!

    Vielen Dank für Deine detaillierte Kostenaufstellung!
    Besonders die Krankenversicherung war eine tolle Info!
    Ich suche momentan im Internet nach Infos, weil uns einfach die Decke auf den Kopf fällt und wir am liebsten alles hinschmeissen würden.
    So einfach ist das natürlich nicht, aber vielleicht schaffen auch wir irgendwann mal den Absprung!

    Viel Erfolg weiterhin und Grüße an die Vierbeiner

    Nadja

    • Hey Nadja,
      wenn ihr den Absprung schaffen möchtet, dann schafft ihr das auch! :-)
      Am wichtigsten ist es, sich das überhaupt erst einmal einzugestehen und dann darauf hin zu arbeiten.

      Falls ich dich mit Infos unterstützen kann, sag gerne Bescheid.

      Liebe Grüße
      Nima

  14. Hallo Nima!

    Ihr habt eine schöne Website. Wir sind ebenfalls oft unterwegs mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt, aber im südlichen Afrika. Vor einem Jahr haben wir uns eine kleine Finca in Katalonien gekauft, die bauen wir gerade um/aus. Sie liegt sehr einsam, trotzdem sind es nur 12 Kilometer nach Tortosa. Zum Meer sind es so 30 Kilometer. Zum nächsten Ort(Xerta) sind es 5 Kilometer. Mediteranes Klima.

    Die Finca grenzt an den Els Port natural park. Schöne Gegend. Wir nutzen das Haus nicht das ganze Jahr. Wenn interesse besteht, könnt Ihr evtl. unser Grundstück zum wohnen für Euren Horst nutzen . Vorher sollten wir uns natürlich kennen lernen.

    Falls Ihr interesse habt, würden wir uns über einen Besuch freuen, wir sind ab ende July wieder vor Ort.

    Christian & Annette

    • Hola liebe Annette, lieber Christian,
      das ist ja ein tolles Angebot – Danke! Wir hätten euch supergerne kennengelernt, sind aber ab dem nächsten Wochenende auf der Rückfahrt nach Deutschland. Da verpassen wir uns ja echt nur knapp …
      Aber wer weiß, wie es in der Zukunft aussieht! :-)
      Ganz herzliche Grüße und viel Spaß bei euren Reisen
      Nima

    • Hallo liebe Anette und Christian,

      für eine Überwinterung in 2018 Nov bis Mitte April suchen wir einen ruhigen und günstigen Stellplatz für unseren Wohnwagen und uns (Ehepaar). Das wäre unser erstel Mal in Spanien.

      Viele Grüße aus Bayern
      Diana

      • Hallo ihr zwei,

        viel Spaß beim überwintern…wir starten auch im Oktober nach Griechenland, aber in Spanien wollen wir auch eine Zeit lang bleiben.

        Schaut mal hier http://finca-caravana.de/ dort kann man langzeitplätze mit 200qm garten für 5 € am Tag buchen.

        Liebe grüße und viel Spaß vielleicht sehen wir uns dort

        • Die Finca Caravana haben wir bei unserem letzten Trip leider verpasst, aber ich weiß, dass es dort wirklich schön sein soll :-)
          Mit Björn, dem vorherigen Betreiber, habe ich hier auf dem Blog ja mal ein Interview geführt.

          Euch viel Spaß und vielleicht sehen wir uns unterwegs irgendwo :-)

  15. Hallo ihr Beiden! Vielen Dank für die super Infos!! Wir sind auch kurz vor dem großen Sprung in die Freiheit, und eine der wichtigsten, noch offenen Fragen für uns ist ein brauchbares Internet für die Arbeit. Könnt ihr mir bitte verraten, mit welchem Satelliteninternet Provider ihr arbeitet?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Conny

  16. Ein ganz toller Artikel. Die Kosten miuss man im jeden Fall im Blick behalten, sonst kann eine solche Reise doch schnell vorbei sein, als einem lieb ist.

  17. Klaus Dieter Mey

    Thema: Langzeitauslandversicherung
    wenn ich das richtig verstehe, gilt die aber nur für den Auslandsaufenthalt. Was ist, wenn ihr wieder in Deutschland seit und eine Krankenversicherung benötigt? Die muss doch auch bezahlt werden.
    Gruss

    • In unserer Auslandsversicherung sind 4 Wochen Deutschlandaufenthalt pro Jahr inklusive. Wenn wir wieder längere Zeit dort sein wollten, müssten wir uns wieder gesetzlich versichern.

      Liebe Grüße
      Nima

  18. Hallo ihr beiden.
    Das ist eine interessante Kostenzusammenstellung. Mich interessiert, wie ihr zu den SpritKosten kommt?
    5’700Km in 7 Monaten = 814Km/Monat. Die Kosten betragen 150€/Monat. Das wäre dann ein Pries von 150€/814Km = 0.18€/Liter
    Aktuell liegen die Kosten, egal ob Benzin oder Diesel bei über einem €/Liter.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass es in der EU jemals so günstigen Treibstoff gegeben hat und ich bin schon Ü60.

    Aber wahrscheinlich mache ich da einen Überlegungsfehler den ihr sich sofort aufzeigen könnt.

    Ich wünsche euch weiterhin viele interessante Erfahrungen.

    Viele liebe Grüsse aus der Schweiz.
    Peter

    • Hallo Peter,
      das, was du ausgerechnet hast, ist der Preis pro Kilometer :-)

      Wenn du jetzt 0,18€ x 5700km rechnest, kommst du auf 1026€. Das geteilt durch sieben Monate ergibt … 146,57€ pro Monat :-)

      Liebe Grüße
      Nima

  19. Jürgen & Ellen

    Habt euch sehr viel Mühe gemacht ! Kompliment, wir können es soweit bestätigen. Leben seit über 10 Jahren fast nur auf Achse. Zuerst Caravan mit dem Vorteil de Mobilität mit dem Auto vor Ort und der relativen Sicherheit auf dem Camping. Seit über drei Jahren Wohnsitz auf Segelboot und für 1/3 des Jahres Wohnmobil für Nordeuropa und D. im Sommer.
    Nach Aufgabe des Hauses in Deutschland und Abschluss einer 5 jährigen Langzeitreiseversicherung (Hanse Mercur 57€ mtl.)sparen wir enorm! Man muss nätürlich mit wenig Platz auskommen gemeinsam.
    Die grössten Ausgaben hatten wir in D , trotz bezahltem Haus. Ein befreiendes Gefühl jetzt. Nun ganz in D abgemeldet, keine “Scheinadresse ” mehr.. Hätten wir früher machen sollen! Das Leben ist zu kurz um nicht aeine Träume zu leben.
    Ist nicht schwer, man muss es nur machen !

  20. Jürgen & Ellen

    Hallo Nima !
    lenen seit über 10 Jahren unterwegs. Erst Caravan mit dem Vorteil des separatem Autos. Nach Hausverkauf in D im 4. Jahr auf unserem Segelboot NAIMA..! im Mittelmeer.. Allerdings in Kombination mit einem Wohnmobil für Heimatbesuche im Sommer und um mal Urlaub vom Boot zu machen. Eine Abmeldung in D war für uns aus Kostengründen wichtig. Hatten den grössten Kostenfaktor, trotz bezahltem Haus in D.! Heute wie Du HM Versicherung, die zahlt übrigens auch ! Wir haben den Aus- oder Umstieg nie bereut, höchstens es nicht früher gemacht zu haben!
    Der Stress in D lohnt sich nicht !

  21. Also meine Freundin und ich brauchen – jetzt mit dem Bus – etwa 200 – 300 Euro monatlich, 3/4 der Ausgaben gehen für Diesel drauf. Zuvor als Backpacker haben etwa 150 – 200 Euro monatlich genügt. Aber wir waren auch schon immer als Ultra-Low-Budget-Reisende unterwegs (trampen, containern, zelten… :>)

    • Das ist echt wenig :-)
      Es gibt bei solchen Kostenaufstellungen meistens Luft nach oben oder unten. Bei uns ist es nicht so, dass wir den Sparpreis aller Reisenden gewinnen wollen, sondern einfach ganz normal leben. Wir geben gerne Geld für gute Lebensmittel aus, kaufen uns dafür aber selten irgendwelche Gegenstände oder Kleidung.

      Ständig auf jeden Cent zu achten, wäre mir auf jeden Fall zu anstrengend, deshalb trifft auf mich/uns “Ultra-Low-Budget” eher nicht zu ;-)
      Euch noch eine tolle Zeit
      Nima

  22. Hallo ihr lieben,

    vielen dank für die Infos und die tolle Kostenaufstellung.
    Ich überlege aktuell auch mein Leben umzukrempeln und bewusster, somit minimalistischer zu leben.
    Dafür müsste ich meine Wohnung aufgeben, Möbel und Auto verkaufen und mir dann einen campervan kaufen. Ich bin echt am rätseln ob das nicht alles schief geht (wir Deutschen mit unserem Sicherheitsbedürfniss:)). Mein Budget für einen Camper liegt bei 7000€ (nicht gerade viel). Denn er sollte sich gut fahren, noch viele Jahre TÜV bekommen und viele Kilometer fahren können, also nicht all zu “alt” und abgenutzt sein. Im Winter möchte ich auch ungern erfrieren. In meinem Budget ist allerdings nicht so viel möglich. Und dann stehe ich vor der großen Frage: was Arbeit, womit sein täglich Brot verdienen? Ein ortsunabhängiger Job, das wärs. Aber als gelernte bürokauffrau…mir fällt nichts ein womit ich ortsunabhängig meinen Unterhalt bestreiten könnte.
    Ihr seht, ich habe viele Fragen und Bedenken. Vielleicht könnt ihr ja Tips und Erfahrungen mit mir teilen:)
    Ich denke schon, dass ich minimalistisch leben kann. Das brauche ich vermutlich auch um zu mir selbst zu finden. Trotzdem ist es ein großer Schritt und man muss viel beachten. Und darf sich nicht von den Meinungen aus dem unmittelbaren Umfeld, besonders den Eltern, zu sehr beirren lassen.

    Ich finde super was ihr macht! Mal sehen ob ich diesen Sprung auch schaffe!
    Viele Grüße
    Marina

    • Hey Marina,
      Zweifel kennt wohl jeder von uns, der diesen Schritt in ein Leben im Bus gewagt hat und eine Garantie, wie alles klappen wird, kann dir oder uns niemand geben. Diese (Schein-) Sicherheit hast du bei einem Leben in der Wohnung aber auch nicht. Dafür zahlst du dort den Preis, dir viele Erlebnisse vorzuenthalten, die du beim Leben im Camper machst.
      7000€ ist doch schon eine ganz gute Summe. Wenn du nicht unter Zeitdruck stehst, lässt sich dafür bestimmt etwas finden. Wahrscheinlich zwar älter, aber deswegen nicht zwangsläufig schlecht. Es gibt z.B. bei Facebook einige Gruppen, in denen sich Leute um Fahrzeuge, die als WoMo genutzt werden, austauschen und dort immer wieder Angebote einstellen. Das kann ganz gut sein, um sich zu informieren.

      Was das Arbeiten von unterwegs betrifft, fällt mir bei Bürokauffrau direkt die Option ein, als virtuelle Assistentin zu arbeiten. Hast du dich danach schon mal umgesehen? Du bringst garantiert neben Organisationstalent noch einige Fähigkeiten mehr mit, die du auch online anbieten könntest. Und der Bedarf an virtuellen Assistenten steigt stetig an. Such dir dort am besten eine Nische, in der du dich wohlfühlst. Du kannst ja mal bei anderes VAs schauen, wie deren Angebot aussieht, um einen Eindruck zu bekommen.

      Halt mich gerne auf dem Laufenden, wie es bei dir weitergeht :-)
      Liebe Grüße
      Nima

  23. Hallo Ihr Lieben,

    Auch ich bin seit längerem am überlegen, mir meinen Traum von (weitestgehend) unabhängigen Leben im Wohnmobil für den Rest meines

    Lebens zu ermöglichen.
    Natürlich kommen bei mir noch andere Faktoren, die es zu beachten gibt hinzu.
    Zuallererst auch das ich chr. krank und Dialyse pflichtig bin und aber dafür mir insofern etwas weniger Sorgen machen kann, was

    das liebe Geld anbelangt, zum leben, da ich dzt. eine mtl. Rente von knapp über 1000€ hier in D erhalte.
    Natürlich denke ich ist es daher oberste Priorität, wie das leben in einem Wohnmobil, auch bzw. vor allem den größten Teil des

    Jahres im Ausland bzw. innerhalb der EU Länder, alleine schon wegen der 3x wtl. stattfindenden Dialysebehandlungen, verwirklichbar

    ist.
    Dzt. lebe ich noch in einer Eigentumswohnung, die ich entweder verkaufen oder zumindest vermieten möchte, um mir überhaupt das

    fahrbare Equipment, leisten zu können. Was natürlich im Moment auch heißt sparen und den Gürtel enger schnallen.

    Hinzu kommen weitere Fragen, die offen sind, wie ist es geregelt mit der Postadresse bzw. Meldeadresse überhaupt. Ich bin

    Alleinstehend mit 2 Katzen, was darf ich in meinem Fall dabei alles beachten… und und und.

    Ich hege ja den Gedanken im Grunde genommen bereits seit meiner Jugend und dieser hat mich nie wirklich losgelassen, jedoch das

    Sicherheitsstreben und die unsichtbaren Fäden des Systems, welches in allen. Industrieländern dieser Erde uns steuern und lenken

    will, sowie eben die jeweiligen damit zusammenhängende persönlichen Umstände haben mich letztendlich daran gehindert, diesen Traum

    zu verwirklichen.
    Jedoch seit gut anderthalb Jahren, wird mein innerer Ruf nach Freiheit und möglichst autarkem Leben immer lauter und ich (48 J.)

    möchte auf gar keinen Fall meinen Lebensabend hier in meiner jetzigen Wohnsituation verbringen, die gerade auch die enormen

    Kosten, rund um den einzigen Luxus, den ich besitze, gerade absurd in die Höhe schnellen läßt.

    Nämlich mein Auto, einen Nissan NV 200 Evalia, der bereits jetzt für übernachtung im Auto angeschafft wurde.
    Natürlich auf engstem Raum, mit zb. beweglicher Campingtoilette, Wasserkanister, Coob-Grill etc. für einen Aufenthalt, der auf

    Tage, max. überschaubaren wenigen Wochen beschränkt ist…

    Indem ich hier nun mit meiner Eigentumswohnung, 2012 aus einer Erbschaft gekauft und leider nur mündlich vereinbart, Ärger habe

    ohne Ende, eben vor allem bzgl. Stellplatz, mitten in der City von Augsburg, wo gerade gebaut wird ohne Ende und aber die

    vorhandenen Stellplätze wegrationalisiert wurden und ich seit letztem Jahr Oktober, zusätzliche Kosten habe (Abschleppgebühren und

    Strafzettel)…, ich jedoch wegen meinen gesundheitlichen Einschränkungen, zwar nach dem Schwerbehindertenrecht (100%) KFZ

    Steuerermäßigung etc.erhalte. jedoch diesen Ausweiß fürs parken als Schwerbehinderter, lt. Kontext, nur in Ausnahmefällen, sprich

    eigentlich salopp gesagt, nur Doppelamputierte erhalten… Deswegen bin ich nun nach mehreren abgelehnten Anträgen, nun auf dem

    Weg vor Gericht zu gehen…

    Auch kann und will ich mir nicht vorstellen müssen, meinen Lebensabend (bin ja nun doch bereits streng auf die 50 Lenze zugehend)

    in einem Alten- bzw. Pflegeheim zu verbringen, und war bereits am schauen, bzgl. “Mehrgenerationen WG und autarkem leben, mit

    Garten, Hühnern etc. um meinem Leben vor allem auch noch den für mich notwendigen und meiner Meinung nach auch positiv und

    lebensbejahenbden Kerngedanken dahinter, im Hinblick auf die Zukunft unswerer Erde (Kinder und Kindeskinder…) Sinn zu geben!

    Ich finde es toll, das ihr diese Webseite erstellt habt, so kann ich doch meinen Lebenstraum zu verwirklichen, bestätigt finden.

    Denn ja, möglich ist alles, man muss es nur wagen.

    Gerne würde ich mich über eine Antwort, bzw. Tipps und oder Ratschläge zum Thema freuen. Und bin für jeden Hinweis, den ihr mir

    geben könnt dankbar. In diesem Sinne, wünsche ich Euch weiterhin eine gute Zeit, frei Fahrt und alles Liebe und Gute sowie

    natürlich ganz wichtig stets eine gute Gesundheit, denn diese ist unbezahlbar!

    LG Andrea S.

    • Hallo Andrea,
      also, wenn dich dieser Wunsch schon so lange begleitet, dann wird es aber Zeit ;-)
      Ich kann dir leider nicht zu allen deinen Fragen Auskunft geben, weil ich manches auch nicht weiß. Wir haben z.B. keine Katzen, sondern Hunde, aber ich habe schon Leute im WoMo getroffen, die mit ihren Katzen reisen.
      Mit der Post- bzw. Meldeadresse lösen es die meisten so, dass sie sich bei Verwandten oder Freunden anmelden. Das ist rechtlich allerdings inzwischen nicht mehr “erwünscht”, wie so viele Dinge nicht.

      Letztendlich finden sich für all solche Punkte aber Lösungen! Bist du vielleicht auch bei Facebook unterwegs? Dort gibt es z.B. die Gruppe “Leben im Wohnmobil”, in der genau solche Fragen behandelt werden :-)
      liebe Grüße

      Nima

  24. Hallo Nina,
    das hört sich für mich richtig, richtig gut an! Danke für die Kostenaufstellung. Das ist doch schon mal eine Richtschnur.

    Bin gerade dabei mein Ziel im WoMo zu leben zu verwirklichen. Plane meine Wohnung aufzugeben und dann erst einmal im WoMo zu leben. In der Woche in dem Ort , an dem ich einen festen Job habe. Am Wochenende und im Urlaub losziehen in die Ferne. Das ist für mich wie ein Test für die Zukunft. Das WoMo finanziere ich über einen Kredit – das was ich an Miete spare fließt in den Kredit.

    Parallel denke ich über die Möglichkeit von Empfehlungsmarketing nach. Das erscheint mir sehr effektiv, weil es ortsungebunden ist und ich, wenn es gut läuft auch mal faul sein kann ;-)

    Bin schon ganz aufgeregt und freue mich auf dieses Abenteuer. Kann ich auf deiner Seite irgendwo etwas finden, was mir sagt, was zwingend notwendig im mobilen Heim enthalten sein sollte? Wie viel Kleidung, wieviel Besteck brauche ich. Hättest du irgendwann das Gefühl, etwas zu brauchen, an das du vorher nicht gedacht hast?

    Liebe Grüße
    Gabi

    • Sorry, Nima, das Rechtschreibprogramm hat deinen Namen verunstaltet

    • Hey liebe Gabi,
      das hast du in den nächsten Zeit ja viel Spannendes vor dir, toll :-)
      Letztendlich gestaltet sich jeder das Leben im WoMo natürlich etwas anders, so wie in einer Wohnung auch.
      In diesem Artikel habe ich mal grob aufgelistet, was wir alles dabei haben, ohne aber zum Beispiel das Besteck gezählt zu haben.
      http://abenteuer-unterwegs.de/alltag-im-wohnmobil/
      Dadurch, dass Horst so geräumig ist, genießen wir den Luxus, nicht jeden Löffel abzählen zu müssen und haben somit sogar Geschirr für Besuch mit dabei.
      Bei der Kleidung habe ich eher zu viel mit als zu wenig, aber mir ist das auch nicht so wichtig.
      Du solltest dir jedenfalls keinen Stress machen. Auf die meisten Dinge kann man letztendlich verzichten oder findet spontan eine Lösung, wenn sie doch mal fehlen sollten :-)
      Liebe Grüße
      Nima

  25. Hallo,

    mich würde noch eine andere Seite interessieren. Du bist Coach und Texterin und verdienst dein Geld damit. Wie versteuerst du dein Einkommen? Wo seit ihr gemeldet? Welche Kosten fallen da noch an. Auch als Texterin ist man meines Wissens mit Gewerbe angemeldet und muss Steuern abführen. Ggg. kommt da auch eine Rechtsschutzversicherung und IHK Gebühren dazu. Wie händelst du das? Unternehmen überweisen ja kein Geld, wenn es keine Steuernummer gibt. Bitte das als Interesse verstehen und nicht als Angriff!

    Grüße Marlen

    • Hey Marlen,
      ich bin noch immer in Deutschland gemeldet und dort wird auch mein Einkommen versteuert. Als Texterin bin ich Freiberuflerin, dafür muss ich kein Gewerbe anmelden.
      Was die Versicherungen und die IHK anbetrifft, kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Ich habe weder eine Rechtsschutzversicherung, noch zahle ich Gebühren an die IHK.
      Um eine Steuernummer zu bekommen, musst du beim Finanzamt halt angeben, was du beruflich machst. Ob du dabei in einem Wohnmobil wohnst oder einer Wohnung, spielt dafür keine Rolle. Im Grunde arbeite ich so, wie jeder andere Freiberufler oder Selbstständige auch :-)
      Liebe Grüße
      Nima

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