Was ich in diesem Jahr gelernt habe

Was ich in diesem Jahr gelernt habe

Es ist der 30.12.2016.
Steve und ich sitzen warm eingekuschelt in Decken im Horst, jeder mit seinen eigenen Dingen beschäftigt.

Draußen ist es heute mit nur 3 Grad für griechische Verhältnisse ziemlich kalt. Umso mehr genieße ich den warmen Bergtee, der angeblich gut für die Atmung sein soll.

Sowas kann ich gerade gut gebrauchen, denn seit vier Tagen schleppe ich eine üble Erkältung mit mir herum. Nachts liege ich hustend wach im Bett, tagsüber laufe ich rum wie ein schniefender Zombie. So hätte ich mir den Jahreswechsel nicht vorgestellt, aber vielleicht ist es ja bis morgen Abend wieder etwas besser.

Während wir Silvester letztes Jahr ganz alleine an einem See in Andalusien verbracht haben, wollen wir morgen zusammen mit anderen in einem Café feiern. Ob der Plan aufgeht oder mir die Erkältung einen Strich durch die Rechnung macht, werden wir sehen.

in Griechenland haben wir Meer statt See

in Griechenland haben wir Meer statt See

Apropos Pläne

In meinem letzten Jahresrückblick habe ich davon gesprochen, dass ich dieses Jahr ein Buch schreiben möchte.

Was aus diesem Plan geworden ist?
Ich habe ihn vorerst auf Eis gelegt, weil er sich im Laufe der Zeit nicht mehr stimmig angefühlt hat. Besonders bewusst ist mir das geworden, als ich vor Kurzem diese bewegende Erfahrung in Griechenland gemacht habe.

Überhaupt hat mich Griechenland in der kurzen Zeit, die wir bisher hier sind, eine Menge gelehrt. So intensiv wie hier habe ich Gastfreundschaft bisher noch nie erfahren.

Aber ich erlebe hier auch starken Zusammenhalt und dass die Griechen stets nach vorne blicken.
Es gibt ein Problem? Lass uns eine Lösung finden!

Nein, bloß kein Foto!

Nein, bloß kein Foto!

Kommen wir zurück zu den Plänen …
Unseren Plan nach Griechenland zu fahren, haben wir realisiert.
Für mich war das ein herausfordender Schritt, da mein Herz sehr an Spanien hängt.

Auch beruflich habe ich das ein oder andere Vorhaben verwirklicht.
Zusammen mit meinem Geschäftspartner habe ich zum Beispiel unseren Onlineshop für Klettergeschenke erweitert, sodass wir jetzt europaweit versenden können.

Auch das Vorhaben den Blog umzubenennen, habe ich umgesetzt.
Lag der Fokus vorher mehr auf Outdooraktivitäten, geht es nun stärker um ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten.

Griechenland zieht mich in seinen Bann

Griechenland zieht mich in seinen Bann

Meine Pläne für 2017

Obwohl ich es liebe flexibel und spontan zu sein, halte ich gleichzeitig auch viel von konkreten Zielen. Sie helfen mir nämlich voranzukommen und fokussiert zu bleiben, was mir gerade im beruflichen Kontext wichtig ist.

Mein Ziel für das nächste Jahr ist es deshalb, mein Coachingangebot ausbauen und um Webinare zu erweitern.
Wenn es spezielle Themen gibt, zu denen du dir Informationen wünschst, dann schreib mir gerne eine E-Mail an nima@abenteuer-unterwegs.de

Außerdem starte ich demnächst die Artikelserie “Mut zur Veränderung”.
Dort werde ich euch Menschen vorstellen, die trotz Zweifeln oder Ängsten etwas Neues gewagt haben.

Und dann ist da noch dieses Ziel:
Weniger Zeit bei Facebook verbringen!

Gerade in den letzten Wochen habe ich sowas wie einen Social Media Burnout gespürt. Es wird geschimpft, gehetzt und gezetert auf Teufel komm raus.
Das Fazit: Die Welt ist schlecht!

Und wenn ich es wage, etwas Positives mitzuteilen, findet sich garantiert auch dann jemand, der daran was auszusetzen hat.

Ich weiß um die tragischen Geschehnisse auf dieser Welt, schließlich lebe ich nicht isoliert in einer rosa Kugel.
Aber niemandem hilft es, wenn ich meine Aufmerksamkeit ständig auf das Schlechte richte.

Die Energie, die mir dort geraubt wird, fehlt mir für wichtigere Dinge, deshalb ziehe ich meine Konsequenzen.

Ich will mein Leben genießen

Ich will mein Leben genießen

Meine Learnings im letzten Jahr

Im Grunde lassen sich meine Learnings zu drei wesentlichen Punkte zusammenfassen:

  1. Gehe offen auf andere Menschen zu
    Mit offen meine ich auch, das eigene Schubladendenken zu hinterfragen. Die tollsten Erfahrungen auf unserer Reise machen wir bisher immer, wenn wir uns auf Fremde einlassen und ihnen Vertrauen schenken.
  2. Hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl
    Ich musste dieses Jahr einige Entscheidungen treffen, so zum Beispiel als wir Leo gefunden haben. Ich höre noch genau, welche Zweifel mir da durch den Kopf gegeistert sind, aber mein Herz war lauter und das war gut so!
  3. Halte dich von dem fern, das dir nicht guttut
    Dieses Leben gehört mir und ich entscheide, wie ich es gestalte. Ich schaue mir keine Horrorfilme an, lese keine Zeitung und schaue keine Nachrichten. Und wenn ich spüre – da ist wieder das Bauchgefühl – dass mir ein Mensch nicht guttut, dann distanziere ich mich von ihm, online oder offline. Sehr hilfreich und amüsant geschrieben finde ich übrigens dieses Artikel “Wie du mit negativen Menschen umgehen kannst, ohne selbst negativ zu sein”.
Toll, dass wir uns getroffen haben! Chris von klimbingkorns.de

Toll, dass wir uns getroffen haben! Chris von klimbingkorns.de

Dankeschön

Zu meinem Rückblick auf das Jahr 2016 gehört es auch, dankbar zu sein.
Ich habe unterwegs die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt, die mich zum Nachdenken, aber auch zum Lachen gebracht haben.

Manche davon sehe ich bestimmt wieder, andere nicht, aber das ist nicht entscheidend.
Wichtig ist, dass sie bei mir ein gutes Gefühl hinterlassen haben und dafür sage ich Danke!

In Griechenland haben wir Soenke kennengelernt

In Griechenland haben wir Soenke kennengelernt

Danke sage ich auch meinem Geschäftsparner Chris.
Ich bin echt stolz auf das, was wir in unserer ungewöhnlichen Zusammenarbeit bisher schon erreicht haben!

Mein Dank geht auch an Stefanie Vogt vom Haustiermagazin, sowohl für die professionelle Zusammenarbeit als auch für die Freundschaft, die inzwischen entstanden ist.

Danke möchte ich auch Steve sagen, der mich wirklich so sein lässt, wie ich bin – mit meiner großen Leidenschaft für Hunde!

Meine Zuckerschnuten am Strand von Leonidio

Meine Zuckerschnuten am Strand von Leonidio

Und dann ist da noch dieses Dankeschön, das ich an meine Mutter richten möchte.
Unser Verhältnis ist von vielen Höhen und Tiefen geprägt, von Nähe und Entfremdung.

Neulich hat sie mir das hier geschrieben:
“Ich habe gerade deinen neuesten Beitrag gelesen und bin sehr beeindruckt von deiner Ehrlichkeit! Es kostet bestimmt etwas Überwindung, sich so zu öffnen, aber ich finde es ganz toll.”

Egal, wie schwierig unsere Beziehung auch war, sie ist dennoch immer für mich da. Das ist mehr als nur ein Danke wert!

Lass dich überraschen

So, jetzt läuft der Countdown zum Jahreswechsel und wieder einmal bin ich gespannt, welche Erfahrungen auf mich warten.

Frei nach diesem Motto:

Leben
Eine Überraschung habe ich übrigens schon ganz bald für euch, aber noch muss ich sie ein wenig geheim halten. Es lohnt sich also, hier bald wieder vorbeizuschauen!

Wovon warst du im letzten Jahr positiv überrascht?

2 Kommentare

  1. Von der Bereitschaft vieler Leute auf Facebook, die auch ein Onlinebusiness gestartet haben, Informationen und Hilfestellungen zu leisten. Dafür bin ich sooo dankbar, weil es meine finanzielle Situation aufgrund der Krise in Griechenland nicht zulässt, eine Online-Business-Schule zu machen und dort alles zu lernen. Ich lerne alles allelin, indem ich mich bei Gruppen durchfrage, Bücher lese und an kostenfreien Webinaren teilnehme und Kongresse verfolge.

    • Hey Nicki,
      toll, dass du dir die Informationen so aktiv suchst. Ich denke, dass sich viele Dinge über alternative Wege selber lernen lassen, wenn der Wille dazu da ist. Und bei dir scheint es ja auf jeden Fall vorhanden zu sein :-)
      Liebe Grüße
      Nima

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>