Andalusien: Hier geht’s rund!

Andalusien: Hier geht’s rund!

Nachdem wir inzwischen vier Monate durch Andalusien reisen, möchte ich euch heute ein paar Orte vorstellen, die mir gut gefallen haben.

Natürlich hat Andalusien einige wunderschöne Strände zu bieten, aber das ist längst nicht alles.
Hier gibt es so viele Naturparks und faszinierende Berglandschaften, dass wir noch Wochen damit verbringen könnten, alle zu entdecken.

Ich nehme euch heute mit auf eine kleine Rundreise durch die Region rund um Málaga und Cádiz.

Der Hafen von Málaga

Der Hafen von Málaga

Oh, wie schön ist Málaga

Viele kennen von Málaga bloß den Flughafen. Sie reisen an und fahren direkt weiter.
Das ist schade, denn Málaga sollte man durchaus einen ganzen Tag widmen.

Als ich vor einem Jahr zum ersten Mal dort war, hat mich die Stadt überrascht:

    • unzählige urige Tapas-Bars,
    • eine tolle Markthalle – der Mercado Central de Atarazans  – mit leckeren Sachen aus der Region,
    • die Burg Alcazaba mit ihrem liebevoll angelegten Garten und einem genialen Ausblick,
    • eine hübsche Altstadt.

Und wie es sich für eine Stadt gehört, bekommt man in Málaga alles zu kaufen was man braucht – oder auch nicht.

Steintürme in El Torcal

Nur 50 km entfernt liegt der Naturpark El Torcal.

Obwohl ich schon einige beeindruckende Steingebilde gesehen habe, sind diese eine Kategorie für sich.

Man kann den Park auf zwei Wanderwegen durchqueren, einem leichten und einem mittelschweren.
Ich bin aber kaum von der Stelle gekommen, weil ich dauernd Fotos von diesen skurrilen Steintürmen machen wollte.

Es lohnt sich übrigens, den 3 km langen Fußweg vom unteren Parkplatz auf sich zu nehmen, anstatt direkt oben zu parken.

Die Landschaft ist mehr als sehenswert!

Flamingos in Fuente de Piedra

Nach weiteren 40 Kilometern stehen wir dieses Mal nicht in den Bergen, sondern an einer Lagune.
An diesem größten See Andalusiens fühlen sich Flamingos und viele andere Vogelarten wohl.

Leider waren wir zu spät, um an einem geführten Spaziergang teilzunehmen und mehr über dieses Naturschutzgebiet zu erfahren.

Der traumhafte Sonnenuntergang hat mich dafür aber entschädigt.

Rund durch Ronda

Gut, Ronda ist kein Geheimtipp, das gebe ich zu.
Aber irgendwie hat es mir diese Stadt angetan, deshalb gehört sie auch auf meine Liste der sehenswerten Orte.

Natürlich bin ich von der Schlucht fasziniert, aber auch von dem Ausblick, den man von der Brücke aus hat.

Ich mag es jedoch genauso gerne, durch die Altstadt von Ronda zu bummeln oder bei einem Café con leche die Leute zu beobachten.

Die Innenstadt von Ronda lässt sich gut zu Fuß erkunden, ohne, dass ich danach völlig erschlagen bin. So mag ich Städte!

Ein weißes Dorf nach dem anderen

Die Route der weißen Dörfer ist ebenfalls über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt.
In den letzten Wochen haben wir uns einige angesehen und das ist mein Favorit: Grazalema.

Das Dorf liegt direkt an einem Berg und ist wirklich hübsch. Obwohl es ein bei Touristen beliebter Ort ist, wirkt es nicht touristisch.

In den kleinen Geschäften haben wir uns mit leckeren Spezialitäten aus der Region eingedeckt, zum Beispiel Bio-Honig mit Pinien oder Schafskäse mit Kräutern – hmmmm!

Ein weiterer Pluspunkt:
Hier gibt es ein schönes Klettergebiet mit interessanten Routen.

Entspannen am Strand

Jetzt wird es Zeit für ein wenig Entspannung am Strand.

Im Winter hat man viele der im Sommer überfüllten Strände komplett für sich alleine.

Mein Favorit ist der riesige Strand von Zahara de los Atunes.
Hier habe ich einige lange Spaziergänge unternommen und die Zeit beim Muschelsuchen vergessen. Mit etwas Geduld findet man hier sogenannte Shiva-Augen.

Nachdem ich die erste entdeckt hatte, gab es für mich kein Halten mehr. Die sehen aber auch wirklich schön aus, oder?

Im Dorf selber soll man übrigens sehr gut Fisch essen können.

Noch ein weißes Dorf – Casares

Von Zahara de los Atunes geht es nun zurück in Richtung Málaga.
Vorher machen wir aber noch einen Abstecher nach Casares.

In den engen Gassen des Dorfes, das auf einem Hügel in der Sierra de Bermeja liegt, geht es bergauf und bergab.

Wir sind rein zufällig in Casares gelandet, aber im Nachhinein bin ich darüber froh.
Das Dorf versprüht nämlich andalusischen Charme in Verbindung mit der typischen Gelassenheit.

Eine Rundreise durch Andalusien

Für uns ist es natürlich praktisch, dass wir unser Zuhause immer dabei haben und viel sehen können.
Ich kann aber auch verstehen, dass eine Reise im Wohnmobil nicht jedermanns Sache ist.

Als Kind habe ich mit meinen Eltern immer Pauschalreisen gemacht und das später übernommen, bis ich meine Leidenschaft für das Campen entdeckt habe. Am liebsten waren mir kleine Hotels, die nicht mitten im Trubel liegen.

Wer also keine Lust auf das Campen in Andalusien hat, muss deshalb nicht auf eine Rundreise verzichten. Die Reiseorganisation lässt sich auch gut von einem Veranstalter arrangieren. Ein Buchungstipp von mir für Spanien wäre Alltours.*

Mit denen war ich früher immer sehr zufrieden, weil die Katalogbeschreibungen ziemlich genau zugetroffen haben und es für mich keine bösen Überraschungen gab.

Die Sierra de Grazalema

Die Sierra de Grazalema

Alles auf einmal?

Diese sieben Vorschläge an sehenswerten Orten sind nur ein winziger Ausschnitt davon, was Andalusien zu bieten hat.

Wir haben es in vier Monaten bloß geschafft, einen Teil zu erkunden und viele Regionen stehen noch auf meiner Wunschliste.

Welchen Tipp habt ihr für mich, was ich mir unbedingt noch ansehen sollte?

*dies ist ein bezahlter Link.
Der Artikel spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wider.

4 Kommentare

  1. Ich wollte gerne einen Spanienurlaub in der Nähe des Caminito del Rey machen, da sind diese Tipps Gold wert, vielen Dank! 🙂 Super Blog, trifft genau meine Interessen.

  2. Wie w#re es mit einem Besuch von Lucena, das m Zentrum von Andalusien liegt??

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