Mein Medienmarathon in Deutschland

Mein Medienmarathon in Deutschland

„Wieso seid ihr jetzt eigentlich in Deutschland. Etwa nur, um TÜV zu machen?“
Nachdem mir der Abschied von Griechenland so schwer gefallen ist, stellt sich tatsächlich die Frage: warum sind wir dann überhaupt weggefahren? Schließlich können wir ja frei entscheiden, wo wir uns wie lange aufhalten wollen.

Warum wir den ganzen August in Deutschland verbracht haben, das hatte mehrere Gründe.
Drei davon sind diese:

  1. Ich habe an der Radiosendung „Mein Abenteuer“ bei RPR1 teilgenommen. Hier könnt ihr euch das Ergebnis anhören:
  2. Ich wurde für einen Artikel fotografiert, der noch in diesem Jahr in der Brigitte Women erscheinen wird.
  3. Ich habe ein Hörbuch* aufgenommen.

Neben diesen drei großen Projekten waren Steve und ich auch noch in der Rhein-Neckar Zeitung und in der CamperVans.

Medien-Marathon in Deutschland

Bin ich jetzt total mediengeil geworden? Halte ich mein Gesicht vor jede Kamera, die sich mir in den Weg stellt?

Nein, eher nicht.
Wenn in den Medien über mich berichtet wird, ist das noch immer ein seltsames Gefühl. Auch meine Stimme im Radio zu hören, ist für mich sehr ungewohnt.

Wieso mache ich das dann überhaupt?

Der Grund dafür ist recht simpel: ich möchte andere mit meiner Geschichte ermutigen und zeigen, dass Veränderungen möglich sind. Trotz Ängsten. Trotz Selbstzweifeln. Trotz schwieriger Umstände.

Über den Schatten springen

Mich in den Medien zu öffnen und äußerst private Dinge preiszugeben, kostet mich Überwindung. Indem ich den Schutzpanzer abnehme, mache ich mich verletzlich und wer will schon gerne verletzt werden?

Andererseits habe ich mich jahrelang hinter einer dicken Mauer versteckt und abgeschirmt. Nach außen war ich immer die Lustige, hinter der Maske war ich oft einsam und traurig – ein ätzender Zustand!
Wie befreiend war es, als ich die Mauer Stück für Stück abgebaut und Menschen wieder an mich herangelassen habe. Wieso Steve für mich dabei ein super Sparringspartner war, darüber spreche ich unter anderem im Hörbuch.

Steve bekommt zwangsläufig auch Aufmerksamkeit

In vielen anderen Medienbeiträgen werden nur kleine Ausschnitte meines Lebens beleuchtet. Da geht es ums Aussteigen oder ums Leben im Bus. Manche Berichte sind kritisch, manche stellen rein die schönen Seiten in den Vordergrund. Und oft weiß ich vorher nicht, was nachher dabei herauskommt.

Trotzdem nehme ich einige Anfragen gerne an, wenn ich dabei ein gutes Gefühl habe. Bereut habe ich es bisher nicht.
Die ersten Feedbacks zum Hörbuch bestätigen mich darin:

  • „Dabei scheint sie immer auf Augenhöhe mit dem Zuhörer und gibt ihm den Mut, die Dinge anzupacken.“
  • „Ein sehr offener und ehrlicher Lebensbericht, den ich mir ohne Pause angehört habe.“
  • „Vielen Dank für Deine Geschichte, so ermutigend, ehrlich zu seinen Gefühlen zu stehen und die eigenen Ängste anzunehmen und zu überwinden.“

Wenn ich das erreiche, dann springe ich gerne über meinen Schatten. Selbst wenn ich es dabei mit einer Herde Schafe aufnehmen muss, so wie hier:

 

*werblicher Link

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