Ich entscheide mich für Freiheit!

Ich entscheide mich für Freiheit!

Ich bin fix und fertig.
Drei Tage Berlin an sich sind schon eine Herausforderung, aber in Kombination mit der Digitalen Nomadenkonferenz komme ich an meine Leistungsgrenze.

Schon im Oktober letzten Jahres hieß es für mich „Wo geht‘ s denn hier zur DNX?
Danach war ich wochenlang komplett im Rausch, denn so eine geballte positive Energie wie dort habe ich noch nie erlebt. Zumindest nicht, wenn es um das Thema Arbeiten geht …

Umso gespannter war ich, was mich dieses Mal erwartet.

Feli und Marcus

Herrje, bin ich nervös

Aber nicht nur deswegen ging mein Puls schon Tage vorher in die Höhe:
Fünf angehende digitale Nomaden dürfen über ihre ersten Erfolge, Erfahrungen und Stolpersteine berichten – eine davon bin ich.

Das Allgäu goes Berlin
Zusammen mit meinen Allgäuer Blogger Kollegen gründe ich zuerst einmal Berlins südbayerischste WG.

Robert und Mischa sind übrigens nicht nur zu guten Freunden, sondern auch zu guten Kollegen geworden.
Bei unserem gemeinsamen Projekt vollKorrekt unterstützen wir Neu-Blogger bei der Nischenfindung, beim Texten und bei der Technik.

Zwischen Brötchen und Blogs

Das Einstimmen auf die DNX 2015 beginnt am Freitag mit einem gemeinsamen Frühstück im Betahaus.
So viele bekannte, aber auch neue Gesichter, dass ich kaum zum Frühstücken komme.

An unserem improvisierten Stehtisch lerne ich zum Beispiel Thomas Albot von Familie ohne Grenzen kennen, der am nächsten Tag einen spannenden Vortrag hält zu „Reisen und Arbeiten ohne Grenzen – mit meiner Familie weltweit unterwegs“.

Aber auch Bastian Barami von Officeflucht ist da.
Mit seinem neu gestarteten Blog und seiner frechen Art zu schreiben, hat er mich kurz vor der DNX schon online überzeugt – offline ist er mindestens genauso sympathisch!
Bastian möchte zu einem Umdenken „der konventionellen Denkweisen von Karriere und Arbeit “ beitragen und ich drücke ihm die Daumen für sein Projekt!

Um fit für den nächsten Tag zu sein und um den fehlenden Schlaf nachzuholen (einer der Allgäuer Kollegen schnarcht), verbringe ich den Rest des Tages mit Chillen, bevor es abends noch einmal zum Netzwerken ins Betahaus geht.

Eine verkappte Rampensau

Abends um 21.00 Uhr geht es noch einmal richtig rund beim Superhelden Training.
Jeweils in 2er Gruppen versuchen wir, uns in eine dieser vier Kategorien einzuordnen und unser persönliches Superhelden-Profil zu erstellen:

  • Unternehmer
  • Macher
  • Kämpfer
  • Helfer

Thorsten von Dr.Camp und ich geben unser Bestes und so heißt es am Ende bei mir, ich sei eine verkappte Rampensau – ja glaubt man es denn?

Superhelden

„I choose freedom“

Das diesjährige Motto der DNX gefällt mir ausgesprochen gut: Ich wähle Freiheit!
Wieso sollte ich für den Traum einer anderen Person arbeiten statt für meinen?
Und Träume habe ich viele, vor allem den, frei und mobil zu sein.

Die Bandbreite an Vorträgen ist groß, von genialen Social Media Strategien (Sabrina Iovino) über Smarte Businessmodelle (Ehrenfried Conta Gromberg) bis hin zu Crowdfunding (Melissa Schumacher & Petra Hess).
Wirklich gut gefallen mir auch die Praxisbeispiel von Christian Häfner, dem Gründer von Fastbill.

Mein Gehirn ist voll, aber jetzt geht es nochmal rund!

Um 17.30 Uhr ist meine Aufnahmefähigkeit an ihrer Kapazitätsgrenze.
Aber anstatt mich gemütlich aufs Ohr zu hauen und den Schlafmangel zu kompensieren, heißt es jetzt für mich – ab auf die Bühne!

Da stehe ich vor Horst

Da stehe ich vor Horst

Fünf angehende Digitale Nomaden – fünf Geschichten.

Seit der letzten DNX im Oktober hat sich bei den Neu-Nomaden viel getan.

  • Sarah wandert mit ihren Shetland Pony Egon und begeistert damit unzählige Leser auf verwandert.
  • Jannis von jannislife hat ein ebook geschrieben und arbeitet schon am nächsten.
  • Robert hat zuerst einen großen, erfolgreichen Rohkost-Blog gestartet und jetzt das Business 1×1.
  • Niklas Faralisch hat sich mal eben mit seinen 19 Jahren selbstständig gemacht und eine Film-Produktionsfirma gegründet.

Es ist unglaublich, mit welchem Elan jeder von ihnen sein Ding durchzieht. Und alle kennen Höhen und Tiefen, die auf dem Weg in eine Selbstständigkeit einfach dazugehören.
Mein Vortragsschwerpunkt liegt auf der Angst und was ich beim Klettern im Umgang mit ihr gelernt habe.

Angst vor dem Scheitern. Angst vor der Veränderung. Angst vor dem Verlust der (scheinbaren) Sicherheit.

Als abenteuerlustiger Angsthase kenne ich mich mit Ängsten gut aus. Zum Glück weiß ich inzwischen auch, wie man seinen Mut-Faktor steigert.
Und deshalb kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der beste Weg gegen Angst das Tun ist.

keine Angst

Nach der DNX im Oktober 2014 habe ich großspurig verkündet, dass ich in diesem Jahr als Rednerin dabei bin – mission successfully completed.

Mein Ziel für das nächste Jahr ist nun, spannende Workshops und Coachings zu entwickeln, damit sich auch andere für mehr Mut, mehr Spaß und mehr Freiheit entscheiden.

I choose freedom!

16 Kommentare

  1. Hallo Nima,
    da hast du eine tolle Zusammenfassung geschrieben !
    Auch wenn wir diesaml nicht dabei waren, hast du unser interesse geweckt !
    Vielleicht sind wir ja im nächsten jahr auch dabei !

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

    • Hallo Tanja, hallo Bibo,
      freut mich, dass euch die Zusammenfassung gefällt. Ein Besuch der DNX hat sich bisher beide Male für mich gelohnt, denn die Menschen dort sind echt spannend.
      Mal sehen, wie es nächstes Jahr sein wird 🙂
      Liebe Grüße
      Nima

  2. Mann oh Mann 🙂
    Nach den ganzen tollen Berichten über die DNX bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als nächstes Jahr auch dabei zu sein.

    Danke für deine Eindrücke!
    Lieben Gruß
    Linda

    • Liebe Linda,
      sehr gerne!
      So langsam entwickelt sich dieses Event wirklich zu einem Muss 🙂
      Liebe Grüße
      Nima

  3. Hey Nima,
    sehr sympathischer Vortrag von Dir auf der DNX und für den Ersten warst Du echt entspannt. Mach weiter. Du hast Dir auch ein schönes Land ausgesucht. Vielleicht klettern wir alle gemeinsam auf der nächsten DNX, fände ich cool.
    Cheers Vollo

    • Yeah, alle zusammen klettern – das wäre ein Event „Die Digitalen Nomaden gehen steil!“ 😉
      Liebe Grüße
      Nima

  4. Hey Nima,
    das war wirklich ein toller Vortrag auf der DNX! Mich hast du schwer begeistert! Kaum vorstellbar, dass es dein erster war.
    Freue mich schon darauf, was es im nächsten Jahr Neues an Workshops und Coachings von dir gibt.
    Liebe Grüße
    Yvonne

    • Hi Yvonne,
      naja, es war zumindest mein erster Vortrag vor 450 Menschen 🙂
      Super, dass es dir gefallen hat – das freut mich total! Und die Workshops sind schon in Planung, die werden bestimmt spannend 🙂
      Liebe Grüße
      Nima

  5. Hallo Nima,

    ist es wahr, was habe ich nur verpasst! Ein toller Bericht, den Du geschrieben hast – ganz herzlichen Dank dafür. Nächstes Jahr ist der Termin bei mir gesetzt. Da gibt´s nix 😀

    LG Bianca

    • Das nenne ich einen guten Vorsatz 🙂
      Mal schauen, ob ich nächstes Jahr auch wieder dabei bin oder gerade mit Horst Spanien unsicher mache …
      Liebe Grüße
      Nima

  6. Danke für den tollen Bericht und deinem Talk auf der DNX Bühne. Er ist mega gut angekommen.
    Bis bald 🙂
    Marcus

  7. Hey Nima,
    toll wie du deine Angst besieg hast und dein Ding durchziehst. Weiter so!

    Liebe Grüße
    Jannis

  8. Hola Nima,
    dein Vortrag bleibt auf alle Fälle in Erinnerung. Gut, dass wir durch den DNX Artikel bekannte Gesichter sehen und dann noch die Links dazu geliefert bekommen. Aber Schnarchen ist ja gar nix. Da habe ich unruhigere kurze Nächte gehabt, … (Maria mit Rollator – im Blog). Und sonst hoffe ich, du bist wieder in Bayern, denn wir haben doch noch etwas vor.
    Dir viel Erfolg.
    LG von Anne

    • Hallo liebe Anne,
      ich habe mich auch gefreut, dass wir uns persönlich begegnet sind, wenn leider auch nur kurz.
      Und das Vorhaben habe ich natürlich nicht vergessen 🙂
      Liebe Grüße
      Nima

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