8 Dinge, auf die ich nicht verzichten will

8 Dinge, auf die ich nicht verzichten will

Minimalistisch zu leben, das war nie unser eigentliches Ziel, aber durch das Leben im Bus hat es sich von ganz alleine so ergeben.
Allerdings genießen wir mit Horst den Luxus, viel Stauraum zu haben. Das ermöglicht es uns einige Sachen mitzunehmen, auf die wir bei unserer Campingausrüstung ungerne verzichten würden.

Dazu gehören, neben zwei Mountainbikes, unsere Kletterausrüstung sowie zwei Crashpads zum Bouldern.
Neben dem Zubehör für unsere Hobbys brauchen wir noch Kochgeräte oder Dinge, die unser Camperleben angenehmer machen.

Auf diese 8 Dinge will ich nicht verzichten

  1. Espressokanne
    Ohne Frühstück läuft bei mir gar nix!
    Und ohne einen gescheiten Kaffee dazu sowieso nicht. Ob beim Camping oder Zuhause bei Freunden: Zum Kaffeekochen nehmen wir immer nur Espressokannen*.
    Mir schmeckt der Kaffee daraus nicht nur am besten, sondern sie sind auch in der Handhabung völlig unkompliziert. Wasser und Kaffeepulver rein, ab damit auf den Gaskocher und fertig.
    Espressokanne
  1. Stirnlampe
    Sobald es dunkel wird, sehe ich nichts mehr. Während Steve munter vor mir herläuft, tappere ich hilflos herum. Da es beim Klettern oder Bouldern aber schonmal spät werden kann, brauche ich eine vernünftige Lampe. Wir nutzen die LED Lenser H7R2* und vermeiden somit, dass ich gegen Bäume oder sonstige Hindernisse renne.
    Das Licht lässt sich so hell einstellen, dass wir für einen Leuchtturm gehalten werden könnten. Außerdem hat die Stirnlampe einen USB-Anschluss, so dass wir den Akku selber wieder aufladen können.

    So eine Stirnlampe ist auch für Spielerein geeignet

    So eine Stirnlampe ist auch für Spielerein geeignet

  2. Omnia
    Inzwischen kennt ihn wirklich fast jeder, den praktischen Camping-Backofen*.
    Am Anfang war ich noch ein wenig skeptisch, ob der wirklich was kann. Heute ist er fester Bestandteil unserer Campingausrüstung. Nicht nur die Pizza schmeckt hervorragend, sondern auch das selbstgemachte Brot oder der giechische Gemüseauflauf. Diese und andere Kochrezepte findest du hier.

    ... und reinhauen!

    Pizzaaaaaa!

  3. Coleman-Benzinkocher
    Obwohl wir zwei Gasflammen im Horst haben, kommt immer wieder der gute Coleman zum Einsatz – unser treuer Benzinkocher*.
    Entweder brauchen wir ihn, weil uns das Gas ausgegangen ist und wir so schnell keinen Ersatz bekommen oder weil wir unsere Küche nach draußen verlegen. So gab es in Griechenland einmal leckere Reibekuchen am Strand und Horst wurde vom intensiven Fettgeruch verschont.

    Coleman Benzinkocher

    Unsere Outdoorküche

  4. Kindle Paperwhite
    Ein echtes Buch ist mir noch immer am liebsten, aber ich kann nicht tausend Bücher mit mir herumschleppen – auch nicht im Horst.
    Am Anfang habe ich mich noch gesträubt, den Kindle* zu nutzen, aber manches braucht einfach seine Zeit. Jetzt freue ich mich, dass ich abends vor dem Einschlafen noch ein paar Zeilen lesen kann, ohne dafür extra Licht anmachen zu müssen. Steve kann schlafen, ich kann lesen. Und Dank des regen Buchaustauschs mit meiner Mutter bin ich mit Lesestoff für die nächsten 20 Jahre versorgt.
  5. Yoga-Kissen und Yoga-Matte
    Obwohl hier zweimal das Wort Yoga vorkommt, nutze ich beide Dinge nur zum Meditieren.
    Naja, nicht ganz: Auf der Matte* mache ich mehrmals pro Woche SitUps, Liegestütze oder andere Kräftigungsübungen. Den Haupteil verbringe ich aber sitzend auf ihr.
    Da mir im Schneidersitz beim Meditieren nach 15 Minuten regelmäßig die Beine einschlafen, habe ich mir noch das Kissen* zugelegt. Damit bereitet mir selbst langes Sitzen keine Probleme mehr.

    Meditation am Strand

    Wie heißt es so schön: Meditieren ist besser als rumsitzen und nichts tun.

  6. Fotoapparat
    Wie könnte ich euch besser zeigen, wie schön es in Griechenland oder Spanien ist, als mit Fotos?
    Da wir gerne sportlich in den Bergen unterwegs sind, brauchen wir eine robuste Kamera*. Wir nutzen jetzt schon seit mehreren Jahren die Panasonic Lumix DMC-FT3 und sind mit ihr sehr zufrieden. Für unsere Zwecke ist sie absolut ausreichend.
  7. Moskitonetz
    Sobald die Mücken aktiv werden, spanne ich das Moskitonetz* über dem Bett. Da gibt es keine Diskussion! Dieses Netz von Brettschneider ist so engmaschig, dass auch die kleinen Sandmücken nicht hindurch kommen.
    Nichts ist für mich nerviger, als nachts von so einem surrenden Viech attackiert und wahrscheinlich noch zerstochen zu werden. Für Steve interessieren sie sich nicht die Bohne. Würde ich ihn nach seinem idealen Mückenschutz fragen, würde er wahrscheinlich mich nennen …
    Bett im Wohnmobil mit Moskitonetz
  8. Mini-Campingtisch
    Wenn es mal schnell gehen soll oder wir einfach zu faul sind, den großen Tisch aufzubauen, dann holen wir unseren Mini-Tisch* raus. Er bietet genug Platz für zwei große Teller und noch ein wenig Drumherum. Zum Sitzen nutzen wir meistens die Bouldermatten*.
    Praktisch ist er aber auch, um es sich im Bett gemütlich zu machen und auf dem Laptop ein Video zu schauen.
    Einziger Nachteil: Der Tisch ist auf idealer Hundenasenhöhe. Für uns heißt das, das Essen bloß nicht aus den Augen zu lassen, wenn Luna in der Nähe ist.

 Auf was möchtest du ungerne beim Camping verzichten?

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6 Kommentare

  1. Hi ihr 5,
    ich hab gesehen das ihr den gleichen orange Farbenden Mini-Campingtisch habt wie wir.
    gekauft 2015^^
    Das fand ich irgendwie lustig 🙂

    Grüße aus Opladen Jay & Katrin

    • Haha, das ist echt nett 🙂 Wir haben unseren 2016 in Spanien angeschafft und finden ihn absolut spitze!
      Liebe Grüße aus Albanien
      Nima

  2. Nachdem ich kürzlich fast verzweifelt bin, weil ich ihn nicht finden konnte, wurde mir erst bewusst, wie wichtig er ist: der Korkenzieher! Ha!
    Mein Kindle verstaubt gerade, weil ich meistens direkt auf der Kindle App auf’m Handy lese… wieder etwas zum „Ausmisten“. 😉

    • Ohja, ein Korkenzieher! Den habe ich echt vergessen 😉
      Wir haben so ein Oldschool-Teil, das Steve so toll findet. Ich hätte lieber einen, den ich leichter bedienen kann …

      Liebe Grüße und Prost 😉
      Nima

  3. Hallo Nima,

    interessante Liste. Merke ich mir, wenn ich mal zelte. Für mich selbst fehlt noch das Kissen. Ich kann nicht ohne mein Kissen. 🙂

    Und die Yogamatte ist wirklich sehr wichtig. Ich habe die jetzt ein paar Mal auf Reisen vergessen. Dann habe ich sie schmerzlich vermisst. Passiert mir nicht wieder.

    Viele Grüße,
    Gerd

    • Hey Gerd,
      so ist das: bei manchen Dingen merkt man erst wie wichtig sie sind, wenn sie fehlen 😉
      Liebe Grüße und Danke für deine Rückmeldung
      Nima

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